Ursula Weber: Prosopographie des Sāsānidenreiches im 3. Jahrhundert n. Chr.
Shabuhr_Pabags
1
Vorwort Abkürzungsverzeichnis
Personenregister Orts- und Sachregister
Griechisches Wörterverzeichnis Karte des Sāsānidenreiches
ŠKZ I: Genealogie ŠKZ II: Hofstaat Pābags ŠKZ III: Hofstaat Ardašīrs I.
ŠKZ IV: Hofstaat Šābuhrs I. ŠKZ V: Frauen
Šābuhr, König [šāh], Sohn Pābags [ŠKZ I 7]
B:
ŠKZ: mpI 25: W-šhpw[hry] MLKA <ZY> p<pk<n = ud Šābu[hr] šāh <ī> Pābagān; paI 20: W šhypwhr
MLKA p<pkn = ud Šābuhr šāh Pābagān; grI 46: ??? ???????? ?[?]???????? ???????? ? Übers. mp.
und pa. und Šābuhr, dem König, dem Sohn des Pābag; gr. und Šābuhr, (den) König, (den Sohn)
des Pābag.
Münze Šābuhrs, Sohn Pābags: Drachme, British Museum. Avers: bgy šúpwúry MLK<; Revers:
BRH bgy p<pky MLK<. - Übers.:
Gott Šābuhr, König; Sohn des Gottes Pābag, des Königs. - Avers:
"Diademierte Büste [Šābuhrs] mit Kronhaube (doppelter Perlenzug, im Lateralfeld Punkt in Mondsi-
chel). - Revers: Diademierte Büste des Pābag mit Kronhaube (fünfeckiger, blattartig gegliederter
Aufsatz am Scheitel) l." aus: M.Alram, Nomina propria Iranica in nummis. Textbd. Wien (1986)185,
653; Tafelbd. Wien (1986) Tf. 22, 653 (s. auch Nr. 654-56.(IPNB.IV.)(Österreichische Akademie der
Wissenschaften, phil.-hist. Kl. 1986.) - id., The Beginning of Sasanian coinage. In: BAI 13(1999) 68;
71 Fig. 8. - M.Alram/R.Gyselen, Ardashir I. - Shapur I. (2003) 22, Pl. 40: E 35 und E 36.Münze König Šābuhrs, Sohn des Königs Pābag
Aus: M.Alram, The Beginning of Sasanian coinage. In: BAI 13(1999) 71, Fig. 8:
Persis. Shapur (beginning of the 3rd century A.D.). Drachm. Obverse: bgy šúpwúry MLK<.
Reverse: BRH bgy p<pky MLK<.
© Bulletin of the Asia Institute.
2
P:
König Šābuhr
1
, Sohn Pābags, hat seinen Platz im zweiten Abschnitt der Genealogie
der Šābuhr-Inschrift. Dieser Abschnitt ist den Ahnen des sāsānidischen Königshau-
ses vorbehalten. Hier steht König Šābuhr an dritter Stelle hinter →Sāsān [
ŠKZ I 5],
dem Herrn, dem Namensgeber der Sāsānidendynastie und König →Pābag [ŠKZ I
6], dem ersten König dieser Familie. Andererseits nimmt König Šābuhr den siebten
Rang bei einer durchlaufenden Zählung der Genealogie ein.
Für die Einordnung König Šābuhrs in die Genealogie ist sein Epitheton Pābagān
2
,
Sohn Pābags, eine große Hilfe. Es beweist definitiv seine Abstammung von König
Pābag und seine Stellung als Nachfolger seines Vaters; danach hat Šābuhr als Bru-
der →Ardašīrs I. [ŠKZ I 8] und Onkel →Šābuhrs I
. zu gelten. Außerdem diente die-
ser Hinweis dazu, Verwechselungen mit dem gleichnamigen späteren Großkönig zu
vermeiden.
Bestätigt wird Königs Šābuhrs Abstammung ferner durch eine zweite Primärquelle,
seine eigenen Münzen
3
, auf denen er als König Pābags Sohn und Nachfolger aus-
gewiesen ist
4
. Sie zeigen König Šābuhr auf dem Avers, verdeutlicht durch die Le-
gende:
: bgy šúpwúry MLK< (Gott Šābuhr, König), und König Pābag auf dem Revers;
in der dazugehörigen Legende bezeichnet sich Šābuhr als
BRH bgy p<pky MLK<, als
Sohn des Gottes Pābags, des Königs. Nach M.Alram beanspruchte Šābuhr als er-
ster König der Persis den Status eines Gottes
5
.
Die arabische Geschichtsschreibung berichtet über Auseinandersetzungen innerhalb
der königlichen Familie um die Nachfolge König Pābags auf dem Thron von Staxr
6
.

1
Zum Namen Šābuhr, der vor allem in der griechischen Übersetzung der Šābuhr-Inschrift in ver-
schiedenen Versionen vorkommt: mpI: šhpwhry; paI: šhypwhr; grI:
??????? ?????? ?????? ????????? ????????? - F.Justi, NB (1895) 284: SāpŌr - hier Nr. 4: Sābūr. -
Repr. Hildesheim 1963. - M.Back, SSI (1978) 260f., Nr. 325a. - Ph.Gignoux, Noms propres sassani-
des en moyen-perse épigraphique (1986) 161f., Nr. 858. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 5f.
2
Zum Patronym mpI ZY p<pk<n, paI p<pkn s. E.Benveniste, Titres et noms propres en iranien ancien
(1966) 11ff. - Ph.Gignoux, ibid. 141f., Nr. 723.
3
M.Alram, Nomina propria Iranica in nummis. Textbd. (1986) 164, 185. - Tafelbd. (1986) Taf. 22, Nr.
653-56. - id., The Beginning of Sasanian coinage. In: BAI n.s. 13(1999) 71; Fig. 8.
4
Nomina propria Iranica in nummis, ibid. Nr. 653-656 mit folgenden Legenden: Avers-Legende: bgy
š
úpwúry MLK<; šúpwúry MLK<; Revers-Legende: BRH bgy p<pky MLK<.
5
The Beginning of Sasanian coinage. In: BAI n.s. 13(1999)68: zur erstmaligen Verwendung von bgy
"divine" auf den Münzen König Šābuhrs in der Persis. - s. J.Wiesehöfer, Das antike Persien (1994)
221; 370f.: zur Unterscheidung zwischen Göttern (Ahuramazda, Anāhitā) und Königen mit göttlichen
Eigenschaften. - M.Alram/R.Gyselen, Ardashir I. - Shapur I. (2003) 93; 95.
6
Die Stadt Staxr, in der arabischen Überlieferung I§'aAEr genannt, liegt in Fārs (Persis) an der Straße
von
I§fahān nach Šīrāz, in der Nähe von Naqš-i Rustam. - E.Kettenhofen, Römer und Sāsāniden in
der Zeit der Reichskrise, 224 - 284 n.Chr. Wiesbaden 1982. (TAVO - Karte B V 11). - id., Das
Sāsānidenreich. Wiesbaden 1993. (TAVO - Karte B VI 3: Nebenkarte III).
3
Zu diesen Quellen gehören an erster Stelle ºabarī
7
, dann Bal>amī
8
, ferner Nihāyatu
<l->arab
9
und Ibn al-A¨īr
10
.
Nach der Überlieferung ºabarīs
11
, der den ausführlichsten Bericht über die Anfänge
des Sāsānidenreiches verfaßt hat, fanden folgende Ereignisse statt: Nachdem
Ardašīr [I.] die Nachfolge des argbed →Tīrē in Dārābgerd angetreten hatte, begann
er mit der Eroberung der umliegenden Distrikte. Er forderte seinen Vater Pābag auf,
sich gegen →Ğuzihr [
ºabarī I, 816,1], den König von Staxr, zu erheben. Pābag folgte
der Aufforderung seines Sohnes, tötete Ğuzihr und wurde König von Staxr, der
Hauptstadt der Provinz Persis. Nach diesem Erfolg bat König Pābag Ardawān IV.,
den Großkönig der Parther, um Erlaubnis, seinen Sohn Šābuhr mit der Krone
Ğuzihrs krönen zu dürfen. In seinem abschlägigen Antwortschreiben bezeichnete
Ardawān König Pābag und seinen Sohn Ardašīr als Aufrührer und war erbost über
die Ermordung so vieler Männer. König Pābag zeigte sich jedoch unbeeindruckt von
dieser Antwort. Nach seinem Tode ließ sich Šābuhr, Pābags Sohn, an seiner Statt
als König von Staxr krönen. Danach forderte König Šābuhr seinen jüngeren Bruder
Ardašīr auf, zu ihm zu kommen. Als dieser sich weigerte, zog er mit einem Heer ge-
gen ihn. In Staxr traf Ardašīr auf eine Anzahl seiner Brüder (
iAEwa
12
), die ihm, ob-
gleich ihm im Alter voraus, Krone und Thron anboten. Auf diese Weise errang
Ardašīr die Königswürde von Staxr, der Hauptstadt der Provinz Persis.
Nach einer von ºabarī
13
ausgelassenen Textpassage berichtet der Codex Sprenger
jedoch vom gewaltsamen Tode König Šābuhrs. Danach sei Šābuhr durch ein herab-
stürzendes Bruchstück vom Hause der ïumāi, in dem er Quartier genommen hatte,
getötet worden. Diese Darstellung der Ereignisse fördert den Verdacht, Ardašīr habe
sich auf diesem Wege seines älteren Bruders entledigen wollen. Sowohl die Person
der aus der Mythologie entlehnten Frau ïumāi
14
als auch der Charakter dieses Be-
richtes weisen daraufhin, daß diese Überlieferung nur unter Vorbehalt betrachtet
werden kann. Möglichkeiten, den Sachverhalt zu überprüfen
15
, gibt es nicht.

7
Annales, ed. M.J. de Goeje (1881) I, 815,16 - 816,11. - dt. Übers.: Th.Nöldeke, Tabari (1879) 6-8. -
engl. Übers.: The History of al-ºabarī (Ta<rīkh al-rusul wa<l-mulūk): The Sāsānids, the Byzantines, the
Lakhmids, and Yemen. Transl. by C.E.Bosworth (1999)7-9.
8
Abou - >Ali M. Bel>ami, Chronique de Tabari, traduite sur la version Persane d' ... Bel>ami par
M.H.Zotenberg. Repr. 2(1958) 69.
9
Some Account of the Arabic work entitled "Niháyatu <l-irab fí akhbári <l-Furs wa <l->Arab", particularly
of that part which treats of the Persian kings. By E.G.Browne. In: JRAS (1900) 218. - G.Widengren,
The Establishment of the Sasanian dynasty in the light of new evidence (1971) 768f.
10
Ibn al-A¨īr: Ibn al-Athīr, al-Kāmil fi<l-Ta<rīkh. Vol. 1. Repr. (der Ausgabe C.J.Tornbergs. Leiden
(1867) Beyrouth (1965) 381,9-16. ... dt. Übers.: G.Widengren, ibid. 764f.
11
s. Anm. 7.
12
G.Widengren, ibid. 735.
13
Annales, ed. M.J. de Goeje (1881) I 816 Anm. a) Omisit hic Tab. verba, quae habet Spr. 30: wa-
nazala binā< ïumāi >alā madrağat Dārābğerd fa-saqa
'a >alaihi min Äālika <l-binā< šai< fa-
<atlafahu; fa-lammā warada >alā Ardašīr
AEabaruhu, sāra <ilā I§'aAEr. - s. Nöldeke, Tabari (1879) 8
und Anm. 1: "Der Inhalt der Klammer ist von Tabarî selbst aus Versehen ausgelassen; ich habe ihn
ergänzt aus Spr., welcher dieselbe Quelle ausschrieb".
14
Th.Nöldeke, Tabari (1879) 8 Anm. 2.
15
G.Widengren, ibid. 734f.
4
Nach Bal>amī
16
, der sich im Großen und Ganzen an ºabarīs Überlieferung hält, erlei-
det König Šābuhr jedoch ein anderes Schicksal: Ardašīr [I.] fordert seinen Vater
Pābag auf, Ğuzihr, den König von Staxr, zu töten und in seinem Auftrag, die Regie-
rungsgewalt an sich zu ziehen. Nachdem Pābag dieses getan hatte, machte er je-
doch nicht Ardašīr, sondern den älteren Sohn Šābuhr zum König von Staxr. Bal>amī
erwähnt Šābuhrs Anspruch, als älterer Bruder Ardašīrs, die größeren Rechte auf die
Nachfolge seines Vaters auf den Thron von Staxr zu besitzen. Da Ardašīr sich ihm
jedoch widersetzt, zieht Šābuhr in Begleitung seiner Brüder gegen ihn in den Krieg.
Seine Brüder, die eher Ardašīr als Šābuhr auf dem Thron von Staxr gesehen hätten,
ergreifen Šābuhr, legen ihm Fesseln an und benachrichtigen Ardašīr. Bei seiner An-
kunft übergeben sie Ardašīr Armee, Krone und Thron.
Die Überlieferung im Nihāyatu <l->Arab
17
verschweigt dagegen die Existenz Šābuhrs
als König von Staxr; sie verkürzt den Bericht ºabarīs, betont aber eigens, daß das
Volk von I
§'aAEr Ardašīr als Nachfolger seines Vaters bevorzugt habe, obgleich dieser
nicht zu den älteren unter seinen Brüdern gehörte. Wegen dieser Bevorzugung be-
neideten ihn seine Brüder, waren ihm mißgünstig gesinnt und machten dem Volke
Vorwürfe, Ardašīr gekrönt zu haben. Als seine Brüder im Hause der ïumāi über-
nachteten, fiel der <īwān auf sie herab und tötete sie alle. Bei ºabarī, im Codex
Sprenger, findet allein Šābuhr auf diese Weise den Tod.
Ibn al- A
¨īr
18
bestätigt Šābuhrs Krönung als König von Staxr und Nachfolger seines
Vaters Pābag. Auch in diesem Bericht zieht Šābuhr gegen Ardašīr in den Krieg, wird
aber von seinen Gefährten, Brüdern und nahen Verwandten (a
§úāb, <iAEwān und
<aqārib
19
) entmachtet. Sie bemächtigen sich Šābuhrs Krone und Thron und überge-
ben diese Zeichen des Königtums an Ardašīr.
Die arabisch - persische Überlieferung mit ihren legendenhaften Zügen und Unge-
nauigkeiten über König Šābuhrs Schicksal bei ºabarī, Bal>amī und Ibn al-A
¨īr kann
nicht als Ergänzung zur Šābuhr-Inschrift gewertet werden. Im Nihāyatu <l->Arab, bei
Ya>qūbī, Dīnawarī und äa>ālibī findet Šābuhr sogar keine Erwähnung; hier geht die
Thronfolge nahtlos von König Pābag auf Ardašīr über. Über den tatsächlichen Ver-
lauf der Auseinandersetzungen um die Nachfolge Pābags lassen sich aus den
Quellen keine zwingenden Schlüsse ziehen
20
. Aus welchen Gründen Ardašīr seinen
älteren Bruder als König von Staxr ablöste, bleibt ebenfalls im Ungewissen. So stirbt
Šābuhr bei ºabarī eines gewaltsamen Todes, bei Bal>amī und Ibn al- A
¨īr wird er da-
gegen entmachtet.
Fest steht jedoch, daß Šābuhr durch die Šābuhr-Inschrift und durch seine Münzen
als Sohn König Pābags bestätigt wird und seinem Vater auf dem Thron von Staxr
folgte. Damit ist er als König der Persis und Vasall des parthischen Großkönigs an-
zusehen.

16
s. Anm. 8.
17
s. Anm. 9. - G.Widengren, ibid. 720.
18
s. Anm. 10.
19
G.Widengren, ibid. 717f.
20
G.Widengren, ibid. 734f. - K.Schippmann, Grundzüge der Geschichte des sasanidischen Reiches
(1990) 13f. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 15.
5
Die zeitliche Ansetzung dieser Ereignisse, die in der wissenschaftlichen Diskussion
umstritten ist, läßt sich jedoch durch die chronologischen Angaben der Bīšābuhr-In-
schrift des Schreibers →Afsā [ŠVŠ] festlegen. Nach der überzeugenden Darstellung
von R.Altheim-Stiehl
21
müßten König Šābuhrs Regierungszeit zwischen dem Datum
der Erhebung Pābags 205/206 n.Chr. und vor der Erhebung Ardašīr als König von
Staxr um 211/212 n.Chr. liegen.
L:
Quellen:
ŠKZ: M.Back, Die sassanidischen Staatsinschriften. Leiden, Téhéran 1978. (AcIr.18.) - Ph.Huyse,
Die dreisprachige Inschrift Šābuhrs I. an der Ka
>ba-i Zardušt (ŠKZ). Bd 1-2. London 1999.(CII P.III,
1,1, 1-2.)
Münzen: M.Alram, Nomina propria Iranica in nummis. Materialgrundlagen zu den iranischen Perso-
nennamen auf antiken Münzen. Textbd. Wien (1986) 164, 185. - Tafelbd. Wien (1986) Taf. 22, Nr.
653-56.(IPNB.IV.)(Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Kl., 1986.) - id., The
Beginning of Sasanian coinage. In: BAI n.s. 13(1999) 67-76; Fig. 8. - J.Wiesehöfer, Das antike Per-
sien. Von 550v.Chr. bis 650 n.Chr. München, Zürich (1994) 221; 370f. - M.Alram/R.Gyselen,
Ardashir I. - Shapur I. Mit Beiträgen von P.O.Skjaervø, R.Linke, M.Schreiner, J.-N.Barrandon. Wien
2003. (Sylloge Nummorum Sasanidarum Paris - Berlin - Wien.I.) (Denkschriften der Österreichi-
schen Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Kl. 317.) (Veröffentlichungen der Numismatischen
Kommission.41.)
a
'-ºabarī: at-Tabari, Annales. Cum aliis edidit M.J.de Goeje. Prima series. II. Rec. J.Barth et
Th.Nöldeke. Lugduni Batavorum (1881-82) I 815,16 - 816,11. - Repr. 1964. - Dt. Übers.:
Th.Nöldeke, Geschichte der Perser und Araber zur Zeit der Sasaniden. Aus der arabischen Chronik
des Tabari. Übers. von Th.Nöldeke. Leyden (1879) 6-8. - Repr. Graz 1973. - Engl. Übers.: The Hi-
story of al-
$abarī (Ta<rīkh al-rusul wa<l-mulūk): The Sāsānids, the Byzantines, the Lakhmids, and
Yemen. Transl. and annotated by C.E.Bosworth. Albany, N.Y. (1999) 7-9. (The History of al-
$abarī.V.)
Bal
>amī, Abū >Alī M., Chronique de $abarī. Ed. M.T.Bahār. Hrsg. von M.P.Gonābādī (1341) ???.
[Diese Ausgabe lag mir bis zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht vor.] - Frz. Übers.: Abou -
>Ali
M. Bel
>ami, Chronique de ... Tabari, traduite sur la version Persane d'...Bel>ami par M.H.Zotenberg.
Repr. Paris 2(1958) 69.
Ibn al-A¨īr: Ibn al-Athīr, al-Kāmil fi <l-Ta<rīkh
. Vol. 1. Beyrouth (1965) 381,9-16. - Repr. der Ausgabe
C.J.Tornbergs. Leiden 1867. - Übers.: G.Widengren, The Establishment of the Sasanian dynasty in
the light of new evidence. In: Atti del Convegno Internazionale sul tema: La Persia nel Medioevo,
Roma 1970. Roma (1971) 764f. (Accademia Nazionale dei Lincei. Anno CCCLXVIII.1971. Quaderno
160.)
Nihāyatu <l->Arab: Some Account of the Arabic work entitled "Niháyatu <l-irab fí akhbári <l-Furs wa <l-
>Arab", particularly of that part which treats of the Persian kings. By E.G.Browne. In:JRAS (1900)
195-259; hier 218. - G.Widengren, The Establishment of the Sasanian dynasty in the light of new
evidence (1971) 768 s. unter Ibn al-A¨īr.
Name:
F.Justi, Iranisches Namenbuch. Marburg (1895) 284, Nr. 4. - Repr. Hildesheim 1963. -
E.Benveniste, Titres et noms propres en iranien ancien. Paris (1966) 11ff. (Travaux de l"Institut
d"Etudes Iraniennes de l"Université de Paris.1.) - M.Back, ibid. 260f., Nr. 325a. - Ph.Gignoux, Noms

21
R.Altheim-Stiehl, Das früheste Datum der sasanidischen Geschichte (1978) 113-16. - ead., Die
Zeitangaben der mittelpersischen Dipinti in der einstigen Synagoge zu Dura-Europos (1982) 152-59.
- s. auch W.Sundermann, Shapur"s Coronation. The Evidence of the Cologne Mani Codex (1990)
295-99. - L.Richter-Bernburg, Mani"s Dodecads and Sasanian chronology (1993) 71-80.
6
propres sassanides en moyen-perse épigraphique. Wien (1986) 141, Nr. 723; 161f., Nr. 858. (IPNB
II,2.) - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 5ff.
Chronologie:
R.Altheim-Stiehl, Das früheste Datum der sasanidischen Geschichte, vermittelt durch die Zeitan-
gabe der mittelpersisch-parthischen Inschrift aus Bīšāpūr. In: AMI N.F. 11(1978)113-16. - ead., Die
Zeitangaben der mittelpersischen Dipinti in der einstigen Synagoge zu Dura-Europos. In: Boreas
5(1982) 152-59. - W.Sundermann, Shapur"s Coronation. The Evidence of the Cologne Mani Codex
reconsidered and compared with other texts. In: BAI n.s. 4(1990) 295-99. - L.Richter-Bernburg,
Mani"s Dodecads and Sasanian chronology. In: ZPE 95(1993) 71-80.
Staxr:
M.-L.Chaumont, Le Culte d"Anāhitā à Staxr et les premiers Sassanides. In: RHR 153(1958) 154-74. -
ead., Pāpak, roi de Staxr, et sa cour. In: JA 247(1959) 175-91. - ead., Le Culte de la déesse Anāhitā
(Anahit) dans la religion des monarques d"Iran et d"Arménie au I
er
siècle de notre ère.

In: JA
253(1965) 167-81. - Chr. Brunner, Geographical and administrative Divisions: settlements and eco-
nomy. In: CHI 3.2(1983) 751. - M.-L.Chaumont, Anāhīd. III. The Cult and its diffusion. In: EncIr
I(1985) 1006-10.
- R.Gyselen, La Géographie administrative de l"empire sassanide. Les témoignages
sigillographiques. Paris (1989) 59 Nr. 39. (Res Orientales.I.) - J.Wiesehöfer, Die "dunklen Jahrhun-
derte' der Persis. Untersuchungen zu Geschichte und Kultur von Fārs in frühhellenistischer Zeit (330-
140 v.Chr.). München (1994) 64 et passim.(Zetemata.90.). - A.D.H.Bivar/M.Boyce, E
§'aÂr. I. History
and archaeology. II. As a Zoroastrian religious center. In: EncIr VIII(1998) 643-46. - J.Wiesehöfer,
Istachr. In: Der Neue Pauly 5(1998) 1145f.