Ursula Weber: Prosopographie des Sāsānidenreiches im 3. Jahrhundert n. Chr.
Peroz_Prinz_ShKZ
11
Vorwort Abkürzungsverzeichnis
Personenregister Orts- und Sachregister
Griechisches Wörterverzeichnis Karte des Sāsānidenreiches
ŠKZ I: Genealogie ŠKZ II: Hofstaat Pābags ŠKZ III: Hofstaat Ardašīrs I.
ŠKZ IV: Hofstaat Šābuhrs I. ŠKZ V: Frauen
PērŌz, Prinz [wispuhr] [ŠKZ I 15]
B:
ŠKZ: mpI 26: W - prywzy ZY BRBYTA = ud PērŌz ī wispuhr; paI 21: prgwz BRBYTA = PērŌz
wispuhr; grI 49: ??? ???????? ???? ??? ?????????. Übers.: mp. und PērŌz, dem Prinzen; pa. PērŌz,
dem Prinzen; gr. und PērŌz, den Prinzen.
Ibn an-Nadīm: Kitâb al-Fihrist. Hrsg. von G.Flügel. Halle 1(1871) 328, 26-27 und 337,10. - The
Fihrist of al-Nadīm. A tenth - Century Survey of Muslim culture. B.Dodge, editor and translator. New
York 2(1970) 776; 801. - G.Flügel, Mani, seine Lehre und seine Schriften. Aus dem Fihrist des Ibn
an-Nadīm. Dresden (1862) 52 : ¨umma innahu da>ā Fīrūz aÑā Sābūr Ibn Ardašīr fa-au§alahu Fīrūz
ilā a
AEīhi Sābūr ...= [Übers. S. 85]: und [Mānī] lud dann Fīrūz (= PērŌz), den Bruder Šābuhrs, Sohn
des Ardašīr, zur Annahme seiner Lehre ein, und Fīrūz führte ihn zu seinem Bruder Šābuhr. - Risā-
lat Fīrūz = 73. Sendschreiben an Fîrûz. s. G.Flügel, ibid. 76; 105; 170 im Commentar.
Turfanfragment M 267b und M 314 (pa.): (25) <w¨ <(c) (26) [Á<bwhr] (Á<)[h](<n) Á(<)h (27)[ + 1/2 ] <br hw /R/ii (1) phrgb<nyft 00 <w¨ hm <c (2) pyrwz xwd<y u <whrmyzd dbyrbyd =
(25) Und vom (26)(König der Könige) [Šābuhr] (27)[kam ein Brief](?), der seine (1) Schutzbewachung
betraf, und ebenfalls von (2) PērŌz, dem Herrn, und Ohrmezd, dem Obersten Schreiber. In: W.
Sundermann, Mitteliranische manichäische Texte kirchengeschichtlichen Inhalts (1981) 105-08,
Nr. 11.2. (hier: 106). - id., Studien zur kirchengeschichtlichen Literatur III (1987) 56ff.
NPi: H.Humbach/P.O.Skjaervø, The Sassanian Inscription of Paikuli P. 3,1(1983) 41 = § 32, c 14,01 -
c 15,01: W - prgw[z BR]BYTA = and PērŌz, the prince; P. 3.2(1983) 44.P:
Die große Šābuhr-Inschrift erwähnt vier Personen mit dem Namen PērŌz
1: den hier
erwähnten Prinzen PērŌz [ŠKZ I 15], ferner → PērŌz, den Sohn des Königs von
Mēšān [ŠKZ I 27], → PērŌz aus dem Hause Kārin [ŠKZ III 13] und → PērŌz, den
Führer der Reiterei [ŠKZ IV 12]. Der erste dieser Gruppe wird durch den Zusatz
BRBYTA, als "Sohn des Hauses", gr. ???? ??? ?????????, als Prinz und Mitglied des
Königshauses näher gekennzeichnet
2
. In der Genealogie →Šābuhrs I. nimmt Prinz

1

F.Justi, NB (1895) 247, Nr. 12 s.v. Pēroč. - M.Back, SSI (1978) 247. - Ph.Gignoux, Noms propres
Sassanides en moyen-perse épigraphique (1986) 147, Nr. 759. - Ph.Huyse, ŠKZ 1(1999) 50;
2(1999) 119f.2
Ph.Gignoux, Glossaire (1972) 20, 49.- Einen Überblick über die umfangreiche Forschungsliteratur
zu BRBYTA - wispuhr findet sich bei Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 119ff.; s. dort insbes. Ph.Huyses Hin-
22
PērŌz unter 29 Mitgliedern den 15. Rang ein. Trotzdem bleibt es schwierig, ohne
weitere Hinweise auf Verwandtschaftsgrade PērŌz' genaue familiäre Beziehung zu
Šābuhr I. zu erkennen. Von daher ist es notwendig, zunächst die Stellung der Per-
sonen zu betrachten, die ihm vorangehen und ihm nachfolgen.
Dem Prinzen PērŌz vorangestellt sind die Söhne und Töchter Šābuhrs I. Auf →
Narseh
3
, den König der Saken, Šābuhrs jüngstem Sohn, folgen → Šābuhrduxtag
[ŠKZ I 12], die Königin der Saken, dann → Narsehduxt [ŠKZ I 13] als Herrin der Sa-
ken, gefolgt von der Herrin → Čašmag [ŠKZ I 14]. An dieser Stelle der Inschrift
scheint gewissermaßen eine Zäsur zu erfolgen, denn nach der Herrin Čašmag endet
Šābuhrs I. engster Familienkreis. Danach folgt Prinz PērŌz als BRBYTA, als Mit-
glied des Königshauses. Die anschließenden Ränge 16 bis 29 sind der Herrin →
*MurrŌd, der Mutter Šābuhrs I., einem weiteren Prinzen, zwei anderen Familienmit-
gliedern, und nach der Königin → Staxryād nur noch den Enkeln und Enkelinnen
Šābuhrs I. vorbehalten. Auffallend ist PērŌz' protokollarischer Rang vor *MurrŌd, der
Mutter Šābuhrs I. Ihr folgt ein weiterer Prinz, namens → Narseh [
ŠKZ I 17]. Daß es
sich bei den Prinzen PērŌz und Narseh um zwei Brüder Šābuhrs I. handeln könnte,
ist schon verschiedentlich angemerkt worden
3a
; als Brüder des Großkönigs sind sie
nach den Kindern und vor den Enkeln Šābuhrs I. plaziert.
Weitere Nachrichten zur Person des Prinzen PērŌz finden sich in der Vita des Reli-
gionsstifters →Mānī, die Ibn an-Nadīm in seinem Fihrist al->ulūm überliefert
4
. Danach
gelang es Mānī, nach der Rückkehr von einer mehrere Jahre andauernden Missi-
onsreise bis ins ferne Indien, PērŌz, einen Bruder Šābuhrs I., zu seiner Religion zu
bekehren. Dieser PērŌz sei es auch gewesen, der Mānī am Hofe Šābuhrs I. einge-
führt und ihn in einer Audienz
5
sogar seinem Bruder vorgestellt habe. Diese Begeg-
nung wird ausführlich geschildert und belegt, welche Ausstrahlung und Überzeu-
gungskraft von Mānī ausgegangen sein muß: entgegen seinem Vorsatz, Mānī zu
ergreifen und zu töten, zieht der Religionsstifter den Großkönig so in seinen Bann,
daß er ihm bei seinem Anblick hohe Achtung erweist; des weiteren ist Šābuhr I.
nach dem Bericht Ibn an-Nadīms sogar bereit, sich zu Mānīs Glauben zu bekeh-
ren
5a
. In dieser für Mānī vorteilhaften Situation bittet er Šābuhr I. um eine Reihe von
Vergünstigungen, vor allem um freies Geleit seiner Schüler und um ungestörte Mis-
sionstätigkeit
6
im Sāsānidenreich. Außerdem berichtet Ibn an-Nadīm von manichäi-
schen Sendschreiben, von denen das 73. unter ihnen an PērŌz gerichtet war. Nach
diesem Bericht tritt PērŌz eindeutig als Bruder Šābuhrs I., als Förderer und Anhän-
ger Mānīs auf.

weis auf E.Benvenistes Abhandlung zu diesem Problem in: Titres et noms propres en Iranien ancien
(1966) 22-26.
3
Ph.Huyse, ŠKZ 1(1999) 50f.: mp. 25f., pa. 20f., gr. 48f.
3a
u.a. A.Maricq, Res Gestae Divi Saporis (1958) 333ff. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 119.
4
Ibn an-Nadîm, Kitâb al-Fihrist. Hrsg. von G.Flügel 1(1871) 328, 26-27 und 337,10. - The Fihrist of
al-Nadīm. Ed. and transl. by B.Dodge, 2(1970) 776; 801. - G.Flügel, Mani, seine Lehre und seine
Schriften (1862) 52 und 76 (arab. Text), 85 und 105 (dt. Übers.); im Commentar S. 170, Anm. 60.
5
Eine Audienz bei Šābuhr I. ist auch belegt in den Kephalaia I, 1. Hälfte (Liefg. 1-10). Hrsg. von
H.J.Polotsky und A.Böhlig (1940) 15, Z. 31f.
5a
Hier scheinen in den Bericht Ibn an-Nadīms legendenhafte Züge mit eingeflossen zu sein. Daß
Šābuhr I. bereit gewesen sein soll, zum Manichäismus überzutreten, erscheint vollends unwahr-
scheinlich.
6
s. Anm. 5.
33
Auch die mitteliranischen Texte bezeugen das nahe Verhältnis Mānīs zu PērŌz. Ein
parthisch-manichäischer Text
7
M 267b und M 314 berichtet von drei Schutzbriefen
für Mānī, ausgestellt vom König der Könige Šābuhr, von →PērŌz [Turfanfragm.],
dem Herrn, und → Ohrmezd [Turfanfragm. und als →Hormezd in ŠKZ IV 46], dem
Hauptschreiber. Diese Schutzbriefe, die an die Vornehmen des Reiches adressiert
waren, sollten offenbar Mānīs Missionstätigkeit im ganzen Reich ermöglichen.
Auch die koptische Überlieferung bestätigt die Existenz von Schutzbriefen Šābuhrs I.
zugunsten Mānīs: aus den manichäischen Homilien ist ein Gespräch Mānīs mit
→Wahrām I. bekannt geworden, in dem er sich rühmt, stets ein gutes Verhältnis zu
den beiden vorangehenden Königen gehabt zu haben. Dabei verweist er auf die
Schutzbriefe Šābuhrs I. und auf die Wohltaten seines Nachfolgers →Hormezds I.
8
Während PērŌz in der Šābuhr-Inschrift den anspruchsvollen Titel BRBYTA/wispuhr,
Prinz, trägt, wird er im oben erwähnten manichäisch-parthischen Text nur als Pyrwz
xwd
<y, "PērŌz, Herr"
9
, bezeichnet.
Verwirrend ist die Erwähnung eines Königs PērŌz in einem kleinen manichäisch-
parthischen Fragment M 1343
10
, in dem der Name eines PērŌz-šāh wieder-
hergestellt werden konnte. Weitere Hinweise zur Person oder zum Inhalt dieses
Fragments fehlen. Ob der Prinz PērŌz der Šābuhr-Inschrift mit diesem PērŌz-šāh
identisch ist, wird angesichts der unsicheren Quellenlage nicht eindeutig zu klären
sein. Es fällt ferner auf, daß ein König PērŌz in den manichäischen Quellen
ansonsten nirgendwo auftaucht
11
.
Als sicher aber darf gelten, daß der Prinz PērŌz (nach Ibn an-Nadīms Bericht) ein
Bruder Šābuhrs I. war und als Förderer Mānīs und Vermittler zwischen Šābuhr I. und
Mānī gelten kann. Ferner bezeugt die Erwähnung von PērŌz, dem Herrn, direkt
hinter dem Namen Šābuhrs I. in dem genannten manichäisch-parthischen Text
12
das
nahe Verhältnis zum König der Könige; auch PērŌz" Einsatz für Mānī in Form eines
Schutzbriefes legt den Schluß nahe, daß es sich bei Prinz PērŌz und PērŌz, dem
Herrn, um ein und dieselbe Person handeln muß
13
.
Dagegen scheint eine Gleichsetzung von Prinz PērŌz und PērŌz-šāh doch fraglich
zu sein, da weder ein PērŌz-šāh im 3. Jahrhundert n.Chr. bekannt ist, noch die
genannte Quelle irgendwelche Rückschlüsse erlaubt. Andererseits ist darauf
hingewiesen worden, daß in der Person des PērŌz-šāh ein Bruder Šābuhrs I. zu

7
W.Sundermann, Mitteliranische manichäische Texte kirchengeschichtlichen Inhalts (1981) 106, Text
Nr. 11.2. - id., Studien zur kirchengeschichtlichen Literatur III(1987) 56ff.
8
Manichäische Homilien. Hrsg. von H.J.Polotsky (1934) 48,2ff.: "König Schapur hat für mich gesorgt
[, er hat] für mich an alle Vornehmen Briefe geschrieben des Inhalts: 'Behütet ihn und unterstützt ihn,
auf daß niemand [gegen ihn] frevle und sündige'."
9
Zu mp. MR>îY - pa. úwtwy - gr. ??????? s. E.Benveniste, Titres et noms propres en Iranien ancien
(1966) 18ff. - M.Back, SSI (1978) 20, Nr. 73. - W.Sundermann, Studien zur kirchengeschichtlichen
Literatur II(1986) 284; III(1987) 56ff.
10
M.Boyce, Catalogue (1960) 70. - W.Sundermann, Mitteliranische manichäische Texte (1981) 28
(Text 2.7).
11
M.-L.Chaumont, Etats vassaux (1975) 124.
12
s. Anm.7.
13
M.Hutter, Mani und die Sasaniden (1988) 19. - W.B.Henning, Notes on the great inscription of
Šāpūr I (1954) 46.
44
sehen sei, der zu einem späteren Zeitpunkt nach Abfassung der Šābuhr-Inschrift
(262/63) zum König ernannt worden sein könnte
14
.
Die Identifizierung des Prinzen PērŌz mit dem gleichnamigen Großkönig der Kūšān
auf sāsānidisch-kūšānischen Münzen
15
muß auf jeden Fall fallen gelassen werden;
sie beruhte auf der heute aufgegebenen Datierung der sāsānidisch-kūšānischen
Münzprägung ins 3. Jahrhundert n.Chr.
16
Hinzu kommt, daß weder in den
epigraphischen noch literarischen Quellen jegliche Hinweise auf eine Tätigkeit des
Prinzen PērŌz in Chorāsān und im westlichen Kūšān-Reich zu finden sind.
Ebenfalls Schwierigkeiten bereitet das Auftreten eines weiteren Prinzen →PērŌz
[NPi], der in der zweiten Liste der Würdenträger in der Narseh-Inschrift von Pāikūlī
erscheint
17
. Wegen des großen Zeitraums von ca 30 Jahren, der zwischen der
Abfassung der Šābuhr- und Narseh-Inschriften liegt, kann wohl kaum angenommen
werden, daß PērŌz, der Bruder Šābuhrs I., in der gleichnamigen Person der Narseh-
Inschrift wiederzuerkennen ist
18
. Es liegt vielmehr nahe, in ihm vielleicht einen
Enkelsohn Šābuhrs I. zu sehen, der unter den 6 Söhnen des Königs Šābuhr von
Mēšān geführt wird
19
.
L:
Quellen:
ŠKZ: M.Back, Die sassanidischen Staatsinschriften. Leiden, Téhéran 1978. (AcIr.18.) - Ph.Huyse,
Die dreisprachige Inschrift Šābuhrs I. an der Ka
>ba-i Zardušt (ŠKZ). Bd 1-2. London 1999. (CII,
P.III,1,1,1-2.)
Ibn an-Nadim, Mu
ú. Ibn Isúāq, Kitâb al-Fihrist. Hrsg. von G.Flügel. Halle 1(1871) 328,26f.; 337,10. -
The Fihrist of al-Nadīm. A tenth - Century Survey of Muslim culture. B.Dodge, editor and translator.
New York 2(1970) 776; 801.(Records of civilization: Sources and studies.83.) - G.Flügel, Mani, seine
Lehre und seine Schriften. Aus dem Fihrist des .... bekannt unter dem Namen Ibn Abî Ja
>kûb an-Na-
dîm, im Text nebst Uebers., Commentar und Index zum ersten Mal hrsg. Dresden (1862) 52; 76; 85;
105; 170. - Repr. Osnabrück 1969.
Parthisch-manichäischer Text M 267b, M 314 und M 1343: M.Boyce, A Catalogue of the Iranian
manuscripts in Manichean script in the GermanTurfan Collection. Berlin 1960.(Deutsche Akademie

14
W.Sundermann, Mitteliranische manichäische Texte (1981) 106f.
15
vgl. E.Drouin, Monnaies Sassanides inédites (1895) Pl. II, Nr 12, und 60f., 170. - J.Marquart,
ãrānšahr (1901) 49. - E.Herzfeld, Paikuli (1924) 45; 232 = Nr 811. - id., Kushano-Sasanian Coins
(1930) 14; 24f.; 42. - R. Vasmer, Zur Münzkunde von Baktrien im 3. Jh. n.Chr. (1932) 24; 37f.; 40. -
H.H.Schaeder, Iranica 2(1934) 73. - W.B.Henning, Neue Materialien zur Geschichte des Manichäis-
mus (1936) 8. - id., Notes on the great inscription of Šāpūr I (1954) 46. - J.Rypka, Iranische Litera-
turgeschichte. Leipzig (1959) 33. - G.Widengren, Mani und der Manichäismus (1961) 35.-
Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 119.
16
Befürwortend: M.Sprengling, Shahpuhr I, the Great on the Kaabah of Zoroaster(KZ) (1940) 393;
401.- V.G.Lukonin, Kul"tura Sasanidskogo Irana (1969) 147f.; 217f.(summary). - id.,
Zavoevaniya
Sasanidov na Vostoke (1969) 38f.; 44 (summary). - M.-L. Chaumont, Etats vassaux (1975) 123ff. -
W.Sundermann, Studien zur kirchengeschichtlichen Literatur III(1987) 58f. - R.Göbl, Donum Burns
(1993) 49ff. - vgl. auch die unterschiedliche Schreibung des Namens PērŌz: ŠKZ: mp. prywzy, pa.
prgwz (so auch in NPi) im Gegensatz zu pylwzy auf einer kūšāno-sāsānidischen Münze
(H.H.Schaeder, Iranica 2(1934) 73). - Ph.Gignoux, Noms propres Sassanides en moyen-perse épi-
graphique (1986) 147, Nr. 759.
17
H.Humbach/P.O.Skjaervø, NPi 3,2(1983) 44.
18
E.Herzfeld, Paikuli (1924) 49: der den Prinzen PērŌz der Pāikūlī-Inschrift zur vorangehenden Gene-
ration zählt.
19
Ph.Huyse, ŠKZ 1(1999) 51: mp. 26; pa. 21; gr. 51.
55
der Wissenschaften zu Berlin. Institut für Orientforschung. Veröffentlichung.45.) - W.Sundermann,
Mitteliranische manichäische Texte kirchengeschichtlichen Inhalts. Berlin 1981. (Schriften zur Ge-
schichte und Kultur des Alten Orients. Berliner Turfantexte.XI.) - id., Studien zur kirchengeschichtli-
chen Literatur der iranischen Manichäer III. In: AltorF 14(1987) 41-107. (Altorientalische Forschun-
gen.14.)
Kephalaia Bd I, 1. Hälfte (Liefg. 1-10) (kopt.). Hrsg. von H.J.Polotsky und A.Böhlig; mit e. Beitrag
von H.Ibscher. Stuttgart (1940) 15, Z. 31f. (Manichäische Handschriften der Staatlichen Museen Ber-
lin.I,1.)
Manichäische Homilien (kopt.): Hrsg. von H.J.Polotsky. Stuttgart 1934. (Manichäische Handschrif-
ten der Sammlung A.Chester Beatty.1.)
NPi: H.Humbach/P.O.Skjaervø, The Sassanian Inscription of Paikuli. P. 3,1-2. Restored Text and
translation; commentary by P.O. Skjaervø. Wiesbaden 1983.
Namen und Titel:
F.Justi, Iranisches Namenbuch. Marburg 1895. - Repr. Hildesheim 1963. - Ph.Gignoux, Glossaire
des inscriptions Pehlevies et Parthes. London 1972. (CII. Supplementary Series.1.) - M.Back, Die
sassanidischen Staatsinschriften s.o. - Ph.Gignoux, Noms propres Sassanides en moyen-perse épi-
graphique. Wien 1986. (IPNB, II,2.) - Ph.Huyse, Die dreisprachige Inschrift Šābuhrs I. s.o.
E.Benveniste, Titres et noms propres en Iranien ancien. Paris 1966. (Travaux de l"Institut d"Etudes
Iraniennes de l"Univ. de Paris.1.)
E.Drouin, Monnaies Sassanides inédites (Pl. II). In: RevNum 3
e
série, 13(1895) 45-64, Pl. 2. -
J.Marquart,
ãrānšahr nach der Geographie des Ps. Moses Xorenac>i . Berlin 1901. (AGWG, phil.-
hist. Kl. N.F. III,2.) - E.Herzfeld, Kushano-Sasanian Coins. Calcutta (1930) 14; 24f.; 42. (Memoirs of
the Archaeological Survey of India.38.) - R.Vasmer, Zur Münzkunde von Baktrien im 3. Jh. n.Chr. In:
ZN 42(1932) 24; 37f.; 40. - H.H.Schaeder, Iranica 2. Berlin (1934) 73.(AGWG, phil.-hist. Kl. Folge
III,10.) - W.B.Henning, Neue Materialien zur Geschichte des Manichäismus. In: ZDMG 90(1936) 1-
18. - Ebenf. abgedr. in: Der Manichäismus. Hrsg. von G.Widengren. Darmstadt (1977) 400-17.
(WdF.168.) und in: W.B.Henning, Selected Papers. Leiden 1(1977) 379-96 (hier: 386).(AcIr.14.) -
M.Sprengling, Shahpuhr I, the Great on the Kaabah of Zoroaster (KZ). In: AJSLL 57(1940) 341-429.
- W.B.Henning, Notes on the great inscription of Šāpūr I. In: Prof. Jackson Memorial Volume. Bom-
bay (1954) 46. - Ebenf. abgedr. in: W.B.Henning, Selected papers. Leiden 2(1977) 421.(AcIr.15.) -
A.Maricq, Res Gestae Divi Saporis. In: Syria 35(1958) 333f.. - Ebenf. abgedr. in: Classica et Orien-
talia. Paris (1965)75ff.(Institut Français d"Archéologie de Beyrouth. Publication hors série.11.) -
M.Boyce, A Catalogue of the Iranian manuscripts in Manichean script in the German Turfan Collec-
tion. Berlin (1960) 70. (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Institut für Orientforschung.
Veröffentlichung.45.) - G.Widengren, Mani und der Manichäismus. Stuttgart 1961. (Urban-Bü-
cher.57.) - V.G.Lukonin, Kul
<tura Sasanidskogo Irana: Iran v III-V vv: Očerki po istorii kul<tury.
Moskva (1969) 147f.; 217f.(summary). - id., Zavoevaniya Sasanidov na vostoke. In: VDI (1969/2) 38f.
- M.-L.Chaumont, Etats vassaux dans l"empire des premiers Sassanides. In: AcIr. Leiden, Téhéran
4(1975) 89-156 [hier 123ff.]. - M.Hutter, Mani und die Sasaniden. Innsbruck 1988. (Scientia.12.) -
R.Göbl, Donum Burns. Die Kušānmünzen im Münzkabinett Bern und die Chronologie. Wien 1993.
66