Ursula Weber: Prosopographie des Sāsānidenreiches im 3. Jahrhundert n. Chr.
Peroz_Meshan
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Vorwort Abkürzungsverzeichnis
Personenregister Orts- und Sachregister
Griechisches Wörterverzeichnis Karte des Ssnidenreiches
K  Geneaogie K  ostaat Pbags K  ostaat Arda
rs 
K V ostaat buhrs  K V rauenPērŌz, Sohn Šābuhrs, des Königs von Mēšān,
Enkel Šābuhrs I. [ŠKZ I 27]
B:
SKZ: mpI 26: W - prywzy ZY myš<n MLKA BREr = ud PērŌz ī Mēšān šāh pusar; paI 21: <W> -
prgwz myšn MLKA BRY = <ud> PērŌz Mēšān šāh puhr; grI 51:
??? ????[?] ???? ?????????? ????????? ?????. Übers.: mp. und pa. und PērŌz, den Söhnen des
Königs von Mēšān; gr. und PērŌz, (die) Söhne des Königs (der) Mesener.P:
PērŌz
1
gehört zu einer Gruppe von neun Enkeln und Enkelinnen
2
[ŠKZ I 21-29]
→Šābuhrs I., deren Existenz nur durch die Šābuhr-Inschrift gesichert ist. Durch
seinen Vater König buhr von 
n Sohn des geichnaigen Grokönigs
wurde P
rz itgied der grokönigichen aiie r nit unter den sechs
Geschwistern ün rüdern und einer Schwester den sechsten ang ein und ührt
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.
Dreißig Jahre nach Fertigstellung der Šābuhr-Inschrift taucht unter den Würdenträ-
gern der Pāikūlī-Inschrift (293/94) der Name eines Prinzen →PērŌz auf. Mit Recht
hieten  ubach und P O Sk*+rv,
4
eine Identifizierung dieses Prinzen PērŌz mit
dem Enkel Šābuhrs I. für möglich. Auch der zeitliche Abstand von ca. 30 Jahren, der
zwischen beiden Inschriften liegt, rechtfertigt diese Vermutung. Nach dem Zeugnis
der Pāikūlī-Inschrift stand Prinz PērŌz beim Kampf um die Nachfolge →Wahrāms II.au Seiten des Grokönigs !arseh von Arenien
5
. In der zweiten Gruppe der

1
Zum Namen: F.Justi, NB (1895) 247 s.v. Pēroč. - M.Back, SSI (1978) 247, Nr. 263a. - Ph.Huyse,
ŠKZ 2(1999) 120.
2
→Hormezd, Sohn Šābuhrs, des Königs von Mēšān; →Hormezdag, n /1rmzd Ardšr d
Kn  dr Armnr
3
→Hormezd, Sohn Šābuhrs. des Königs von Mēšān.
4
H.Humbach/P.O.Skjaervø, The Sassanian Inscription of Paikuli. Wiesbaden 3.1(1983) 41f.: c 15,01;
3.2(1983) 44.5
Aufschlußreich ist in diesem Zusammenhang der Hinweis auf →Ādur-FarrŌbay, König von Mēšān,
dr n' dr )n'r7 n P(;8 u7 dr  nr'n  d Prnzn Prz nd <nr dr
>ruzun  d9 d )dn7zrun dr 0n rw?nn W@rdnr? r 8'n mn dr
2
Würdenträger der Pāikūlī-Inschrift folgt Prinz PērŌz auf →Šābuhr, den argbed
6
und
ersten Würdentr"ger des eiches
L:
Quellen:
ŠKZ: M.Back, Die sassanidischen Staatsinschriften. Leiden, Téhéran 1978. (AcIr.18.) - Ph.Huyse,
Die dreisprachige Inschrift Šābuhrs I. an der Ka
>ba-i Zardušt (ŠKZ). Bd 1-2. London 1999.(CII P.III,
1,1, 1-2.)
Namen:
F.Justi, Iranisches Namenbuch. Marburg (1895) 247 s.v. Pēroč. - Repr. Hildesheim 1963. - M.Back,
a.O. 247, Nr. 263a. - Ph.Gignoux, Noms propres Sassanides en moyen-perse épigraphique. Wien
(1986) 147, Nr. 759.(IPNB II,2.) - Ph.Huyse, a.O. 2(1999) 120.

Realität entspricht, dann ständen sich in diesem Krieg PērŌz, der Sohn Šābuhrs, des ehemaligen
Königs von Mēšān, und der derzeitige König von Mēšān Ādur-FarrŌbay feindlich gegenüber. - Zu
Ādur-FarrŌbay s. H.Humbach/P.O.Skjaervø, a.O. 3.1(1983) 44ff. und M.Schuol, Die Charakene.
Stuttgart (2000) 161. (Oriens et Occidens.1.)
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Zum Titel argbed →????????????. - Gegen Ende des 3. Jahrhunderts n.Chr. verdrängte der
argbed in seiner Funktion als Vorsteher der obersten Steuerbehörde den bidexš und hazārbed von
der Spitze der Regierungsämter.