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Ursula Weber: Prosopographie des Sāsānidenreiches im 3. Jahrhundert n. Chr.
Afsa Afsā, Schreiber
© 07.12.2019 C Seite 1/6

Vorwort Abkürzungsverzeichnis Personenregister Orts- und Sachregister

Griechisches Wörterverzeichnis Karte des Sāsānidenreiches

NPi I: Introduction NPi II a: Main part a NPi II b: Main part b NPi III: Conclusion

ŠKZ I: Genealogie ŠKZ II: Hofstaat Pābags ŠKZ III: Hofstaat Ardašīrs I.

ŠKZ IV: Hofstaat Šābuhrs I. ŠKZ V: Frauen


Afsā, Schreiber [dibīr]
[ŠVŠ]*


B:
ŠVŠ1: mpI: BYRH prwrtyn ŠNT LVIII ʼtwr-y ZY ʼrthštr ŠNT XL ʼtwr-y šhpwhr-y ZY ʼtwrʼn MLKʼ
ŠNT XXIV ptkr-y ZNḤ mzdysn ʻLHYʼ šhpwhr-y MLKʼ-n MLKʼ ʼyrʼn W ʼnyrʼn MNW ctr-y MN yzdʼn
BRḤ mzdysn ʻLHYʼ ʼrthštr MLKʼ-n MLKʼ ʼyrʼn MNW ctr-y MN yzdʼn np-y bg-y pʼpk-y MLKʼ W
krt-y ʼpsʼ-y ZY dpywr ZY MN hrʼn štrystn MN NPŠḤ BYTʼ ʼP-š ʻL mzdysn ʻLHYʼ šhpwhr-y MLKʼ-
n MLKʼ ʼyrʼn W ʼnyrʼn MNW ctr-y MN yzdʼn ......t W ʼYK MLKʼ-n MLKʼ ZNḤ ptkr-y HZYTN ʼP-š
YHBWN ʼpsʼ-y ZY dpywr ZHB-yn W ʼsymyn ʻBD-k W knysk-y bʼg-y W ʻRKʼ.
paI: YRHʼ prwrtyn ŠNT LVIII ʼtrw ʼrthštr ŠNT XL ʼtrw šhypwhr ʼtryn MLKʼ ŠNT XXIV ZNḤ ptkr
mzdyzn ʼLHʼ šhypwhr MLKYN MLKʼ ʼryʼn W ʼnʼryʼn MNW šhr MN yʼztn BRY mzdyzn ʼLHʼ ʼrthštr
MLKYN MLKʼ ʼryʼn ... MNW šhr MN yʼztn pwhrypwhr ʼLHʼ pʼpk MLKʼ... ... ... SPRʼ MN ... ... ... ...
... ... ... ... ... MLKYN MLKʼ ʼryʼn ... ʼnʼryʼn MNW šhr MN yʼztn ... ...nt.

Übers. : "Im Monat Frawardīn, im Jahre 58; im Jahre 40 des Ardašīr-Feuers; im Jahre 24 des Šāpūr-
Feuers, des Königs der Feuer. Dies ist das Bild Seiner Zoroastrischen Majestät Šāpūr, des Königs der
Könige von Ērān und Anērān, dessen Herkunft von den Göttern ist, des Sohnes Seiner Zoroastrischen
Majestät Ardašīr, des Königs der Könige von Ērān, dessen Herkunft von den Göttern ist, des Enkels
Seiner Majestät Pāpak, des Königs. Und angefertigt hat es Abasā (?), der Schreiber, der aus der Stadt
Karrhae ist, auf eigene Kosten. Und er (machte dieses Bild?) für Seine Zoroastrische Majestät Šāpūr,
den König der Könige von Ērān und Anērān, dessen Herkunft von den Göttern ist. Und als der König
der Könige dieses Bild sah, da schenkte er Abasā, dem Schreiber, Gold und Silber, Sklaven und Mäd-
chen, einen Garten und ein Landgut".


P:
Im Winter 1935/36 entdeckte R.Ghirshman bei Ausgrabungen in Bīšābuhr (Fārs)
ein zu Ehren →Šābuhrs I. gestiftetes Monument (Abb.1. S. 3). Es bestand
ursprünglich aus zwei Säulen und einer Statue des Großkönigs; während die
Bruchstücke der Säulen gefunden wurden, gilt die Statue dagegen als verschollen2;
sie soll auf der heute noch vorhandenen Plinthe in der Mitte vor den beiden Säulen

* ŠVŠ = Abkürzung für die mittelpersisch-parthische Bilingue auf einer Säule in der Stadt Veh Šābuhr,
auch Bīšābuhr genannt, gegründet von Šābuhr I. - [Der Artikel hier in bearb. Version: 2019].
1 ŠVŠ: Lesung und Übersetzung nach M.Back, SSI (1978) 378-383. - G.Salles/R.Ghirshman,
Chapour. Rapport préliminaire (1936) 117-122; Pl. XLIII - XLIV. - R.Ghirshman, Inscription du
monument de Châpour Ier à Châpour (1936) 123-129; Pl. XLIV. - id., Shapur, City of Kings (1939)
716-718; Fig. 5. - O.Hansen, Epigraphische Studien. 1. Die Inschrift des *Apasāy in Sāhpūr (1938)
441-451. - W.B.Henning, The Great Inscription of Šāpūr I (1939) 825, Anm. 4; 826, Anm. 1-2. -
M.Sprengling, From Kartīr to Shahpuhr I (1940) 339. - J.M.Unvala, The Ancient Persian Inscriptions
of Darius I ... and the Sassanian Pahlavi (Pārsīk) Inscriptions of Šāpūr I from Bīšāpūr...(1952) 22-25. -
H.S.Nyberg, A Manual of Pahlavi 1(1964) 124-125.
2 Al-Muqaddasī, The Best Divisons for Knowledge of the Regions. A Translation of Ahsan al-Taqasim
fi Maʻrifat al-Aqalim. Transl. by B.A.Collins, reviewed by M.H.al-Tai. Reading 1994.
Afsā, Schreiber
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gestanden haben. Vermutlich handelte es sich um ein Abbild der Monumentalstatue
Šābuhrs I. (ca. 6,70 m), die sich heute noch "in der natürlichen Grotte (Šābuhr-
Höhle)" am Hang des Berges Kuh-i Šāpūr in einer Höhe von 1200 m ü. M."3 oberhalb
von Bīšābuhr befindet. Entsprechend der Höhe der Säulen von 6,60 m war die
Statue dieses Monuments ebenfalls überlebensgroß4. Auf einem der beiden Säulen-
schäfte ist eine Inschrift des Stifters, des Schreibers Afsā, in mittelpersischer und
parthischer Sprache eingemeißelt. Die in weiten Teilen erhaltene mittelper- sische
Version besteht aus 16, die stark zerstörte parthische aus nur 12 Zeilen; diese ent-
sprechen den 13 ersten Zeilen der mittelpersischen Version.
Afsā5, der Stifter dieses aufwendigen Monuments, war selbstverständlich kein ein-
facher Schreiber, sondern wird als sehr hoher königlicher Funktionär im Dienste
Šābuhrs I. gestanden haben6; seine soziale Stellung wie auch seine finanziellen Mit-
tel erlaubten es ihm, zu Ehren Šābuhrs I., des Königs der Könige, ein Denkmal zu
setzen. Ob diese Stiftung als Dank an Šābuhr I. oder allein als Huldigung für den
siegreichen Herrscher verstanden werden kann, geht aus der Inschrift nicht hervor.
Dass Afsā allein auf seine Kosten das Denkmal erstellen ließ, besagt die
Formulierung MN NPŠH BYTʼ "von seinem Haus"7. Die Inschrift berichtet des
Weiteren von der Reaktion Šābuhrs I.: Nachdem er Gefallen an Afsās Stiftung
gefunden hatte, beschenkte er ihn großzügig, wie aus der Inschrift hervorgeht. Um so
bemerkenswerter ist es, dass Šābuhr I. einen solch hohen königlichen Funktionär,
der offensichtlich sein Vertrauen besaß, nicht in seiner großen Staatsinschrift
erwähnte und ihn nicht mit einem täglichen Opfer ehrte. Afsā stammte offensichtlich
- wie der Zusatz hinter seinem Namen angibt: MN hrʼn štrystn - von Hrʼn8. Welcher
Ort oder welche Gegend sich hinter diesem Ortsnamen verbirgt, ist nicht mit
Sicherheit zu klären.

3 G.R.Garosi, Die Kolossal-Statue Šāpūrs I. im Kontext der sasanidischen Plastik. Überarb. Disser-
tation Göttingen 2008. Mainz 2009.
4 G.Salles/R.Ghirshman, Chapour. Rapport préliminaire de la première campagne de fouilles (Au-
tomne 1935 - Printemps 1936). In: Revue des arts asiatiques 10(1936) 117-122
5 Zum Namen M.Back, SSI (1978) 186, Nr. 34: ʼpsʼ-y ('ps'), Afsā/Abasā (?). - M.Back verweist auf
W.B.Henning, The Great Inscription of Šāpūr I. In: BSOS 9(1939) 823-849; hier 826 Anm. 2: "Hardly
an Iranian; the name ends in -ā, not -āy; Āpasāy would be spelt 'ps'dy. - Wieder abgedr. in: id.,
Selected Papers. Leiden, Téhéran 1(1977) 601-627; hier 604 Anm. 2. - M.Sprengling, Shahpuhr I, the
Great on the Kaabah of Zoroaster (KZ). In: AJSL 57(1940) 339: Apasay. - Ph.Gignoux, Glossaire des
inscriptions pehlevies et parthes (1972) 16: mpI ʼpsʼy; 46: paI ʼpsʼ. - id., Noms propres sassanides en
moyen-perse épigraphique (1986) 41, Nr. 90: ʼpsʼy, Afsā. D Nom d'étymologie incertaine. - D.Weber,
Parthische Texte. In: Quellen zur Geschichte des Partherreiches 2(2010) 563. - R.Schmitt,
Personennamen in parthischen epigraphischen Quellen (2016) 41, Nr. 30.
6 Zur Stellung der Schreiber innerhalb der frühen sāsānidischen Klassengesellschaft vgl. die vier
Schreiber der Šābuhr-Inschrift:→Mard, Hauptschreiber [ŠKZ III 18], →Hormezd, Hauptschreiber,
Sohn des Hauptschreibers Hormezd [ŠKZ IV 46], →Aštād, Schreiber [ŠKZ IV 56], und →Hormezd,
Schreiber, Sohn des Schreibers Šilag [ŠKZ paI 30]. - M.Back, SSI (1978) 507 Anm. 250.
7 Zu MN NPŠH BYT' s. W.B.Henning, ibid. (1939) 825 Anm. 4. - M.Sprengling, Kartīr, Founder of
Sasanian Zoroastrianism (1940) 227 (KKZ, Z.15). - id., From Kartīr to Shahpuhr I (1940) 339. -
Ph.Gignoux, Glossaire (1972) 30 s.v. NPŠH, 59. - M.Back, SSI (1978) 381 (ŠVŠ); 436f. (KKZ).
8 Für die Gleichsetzung von hr'n mit Ḥarrān, lat. Carrhae, sprachen sich u.a. W.B.Henning, ibid. (1939)
825f. und M.Sprengling, From Kartīr to Shahpuhr I(1940) 339 aus; dagegen setzte R. Ghirshman,
Inscription du monument de Châpour Ier à Châpour (1936) 128 hr'n mit Harān gleich; s. auch
O.Hansen mit einigen Hinweisen in: Epigraphische Studien (1938) 445: nach al-Muqaddasī lag ein
Dorf gleichen Namens in der Provinz Iṣfahān. - P.Schwarz, Iran im Mittelalter, Bd 1-8. Leipzig 1896-
1935. - Repr. Hildesheim (1969) 657, Anm. 11 und 647, Anm. 8: Harān ist vielleicht nur eine
Nebenform des von Yāqūt genannten Herend. - E.Kettenhofen, Deportations. II. In the Parthian and
Sasanian Periods. In: EncIr VII,3(1996) 297-308, hier 303; last updated, November 21,2011. -
Dagegen K.Mosig-Walburg, Deportationen römischer Christen in das Sasanidenreich durch Shapur I.
und ihre Folgen - Eine Neubewertung. In: Klio 92(2010) 117-156; hier 148 Anm. 155.
Afsā, Schreiber
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E. Kettenhofen nimmt an, dass der Schreiber Afsā aus Carrhae stammte und zu den
von König Šābuhr I. deportierten Kriegsgefangenen gehört haben könnte. Der
vermutlich nicht iranische Ursprung seines Namens verstärkt diese Annahme. Diese
Inschrift ist die einzige Quelle, die vom Schreiber Afsā Kenntnis gibt.



Abb. 1: Monument für Šābuhr I. in Bīšābuhr.
Foto: von G.R.Garosi9

Sowohl Größe10 und zentrale Aufstellung des Monuments11 als auch der Text der
Inschrift unterstreichen den offiziellen Charakter der Maßnahme, den Afsā offenkun-
dig beabsichtigt hatte. Es handelt sich also hier vermutlich nicht um eine einfache
Schenkung an den Großkönig, sondern um ein offizielles Denkmal für Šābuhr I., den
Gründer der Stadt Bīšābuhr. Daher darf auch die vollständige Titulatur Šābuhrs I.
und seiner beiden Amtsvorgänger, des Königs der Könige →Ardašīrs I. [ŠKZ I 8]

9 Abdruck mit freundlicher Genehmigung von G.R.Garosi. - G.R.Garosi, Die Kolossal-Statue Šāpūrs I.
im Kontext der sasanidischen Plastik. Mainz 2009. -Überarb. Dissertation, Göttingen 2008.
10 G.Salles/R.Ghirshman, Chapour. Rapport préliminaire (1936) 120ff.; Fig. 3; Pl. XLII a,b.
11 R.Ghirshman, Bîchâpour 1(1971) 18.
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und des Königs →Pābag12 [ŠKZ I 6] nicht fehlen. Gleichzeitig überliefert die Inschrift
Šābuhrs I. Genealogie, seine Abstammung von Ardašīr I., dem Gründer des Sasani-
denreiches, und von seinem Großvater Pābag, dem König von Iṣṭaḫr.

Die Entdeckung dieser Inschrift ist ein Glücksfall für die Forschung und kann als
zeitgenössische Quelle wegen ihrer drei chronologischen Angaben als eines der
wichtigsten Zeugnisse für die sāsānidische Geschichte im 3. Jahrhundert angesehen
werden. Mit Hilfe dieser aufschlussreichen Daten lässt sich die Chronologie der
ersten Sāsānidenkönige ermitteln. Sie gibt mit ihrer dreifachen Datierung den genau-
en Zeitpunkt an, an dem Afsā das Denkmal errichten ließ: es war im Monat Frawar-
dīn, im 58. Jahre (einer ungenannten Ära), im 40. Jahr des Ardašīr-Feuers und im
24. Jahr des Šābuhr-Feuers, des Königs der Feuer. Wie R. Altheim-Stiehl13 überzeu-
gend dargelegt hat, befinden wir uns damit im Zeitraum zwischen dem 17.9. - 16.10.
des Jahres 262 n.Chr. Viel wichtiger aber als die Datierung der Inschrift ist vor allem
das Ergebnis der Berechnungen, die sich mit Hilfe der drei "Ären" ermitteln lassen:
R.Altheim-Stiehl gelang es des Weiteren, den exakten Beginn der Herrschaft von
König Pābag und den der ersten zwei sasanidischen Großkönige zu ermitteln. Bisher
gehörte die Datierung dieser Könige zu den umstrittensten Fragen der
frühsāsānidischen Geschichte.

Es stellt sich nun die Frage, in welcher Beziehung der hohe Beamte Afsā zu den
beiden in der Inschrift erwähnten Städten, Hrʼn und Bīšābuhr stand. War Afsā als
ehemaliger Bewohner von Hrʼn im Jahre 262 n. Chr. in Bīšābuhr im Dienste des
Großkönigs tätig oder wählte er diese Stadt nur aus, um Šābuhr I. in seiner Stadt ein
Denkmal zu setzen? Der Ausgräber von Bīšābuhr, R. Ghirshman, hielt Afsā für den
"Gouverneur" der Stadt14; nach seiner Meinung sollte das Denkmal als Erinnerung an
den Besuch des Großkönigs in der von ihm gegründeten Stadt dienen15. Allerdings
sind keine Hinweise für eine solche Schlussforderung erkennbar.

Bīšābuhr - Inschrift (ŠVŠ)

Bīšābuhr - Inschrift (ŠVŠ) Pābag, König von Iṣṭaḫr, Vater Ardašīrs I. 205-206
Regierungsjahre Ardašīrs I. als Alleinherrscher 224-239/240
Tod Ardašīrs I. 241/242
Erstes Regierungsjahr Šābuhrs I. 239/240
Mitregentschaft Šābuhrs I. mit Ardašīr I. 239/240 - 241/242
Krönung Šābuhrs I. als Co-Regent 240
3. Regierungsjahr Šābuhrs I. 241/242


12 U.Weber, The Inscription of Abnūn and its Dating to the Early Days of Šābuhr I. In: Res Orientales
XXIV(2016) 107-118. - ead., Pābag, der Vater Ardašīrs I. in der historiographischen Überlieferung. In:
Dīwān. Festschrift für J.Wiesehöfer. Duisburg (2016) 517-553.
13 R.Altheim-Stiehl, Das früheste Datum der sasanidischen Geschichte (1978) 113-116. - ead., Die
Zeitangaben der mittelpersischen Dipinti in der einstigen Synagoge zu Dura-Europos (1982) 152-159.
- s. auch W.Sundermann, Shapur's Coronation. The Evidence of the Cologne Mani Codex (1990)
295-299. - L.Richter-Bernburg, Mani's Dodecads and Sasanian Chronology (1993) 71-80. - M.Alram,
Ardashir's Eastern Campaign and the Numismatic Evidence (2007) 227-242; hier 231.
14 R.Ghirshman, Iran - Parther und Sassaniden (1962) 151. - id., Bîchâpour 1(1971) 10. -
A.Tafazzoli, Sasanian Society: I. Warriors. II. Scribes. III. Dehqāns (2000) 18-37; hier 22: "He may
have been more than a dibīr, however, probably also a governor".
15 Dieser Meinung schloss sich auch E.J.Keall an: Bīšāpūr. In: EncIr IV,3(1989) 287-289.
Afsā, Schreiber
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L:
Quellen:
ŠVŠ: M.Back, Die sassanidischen Staatsinschriften [SSI]. Leiden, Téhéran (1978) 378-383.(Acta
Iranica.18.)
G.Salles/R.Ghirshman, Chapour. Rapport préliminaire de la première campagne de fouilles (automne
1935 - printemps 1936). In: Revue des Arts Asiatiques 10(1936) 117-122; Pl. XLIII - XLIV
[Ausgrabungsbericht]. - R.Ghirshman, Inscription du monument de Châpour Ier à Châpour. In: Revue
des Arts Asiatiques 10(1936) 123-129; Pl. XLIV [Erstveröffentlichung. Foto, Transkription, Über-
setzung und Kommentar]. - id., Shapur, City of Kings. In: Asia 39(1939) 716-718; Fig. 5. - O.Hansen,
Epigraphische Studien. 1. Die Inschrift des *Apasāy in Sāhpūr. In: Zeitschrift der Deutschen
Morgenländischen Gesellschaft 92 = N.F. 17(1938) 441-451 [Überarbeitung, Transliteration,
Transkription und Übersetzung]. - W.B.Henning, The Great Inscription of Šāpūr I. In: Bulletin of the
School of Oriental Studies 9(1939) 823-849 [Einzelne Verbesserungen]. - Ebenf. abgedr. in: Selected
Papers. Leiden, Téhéran 1(1977) 601-627.(Acta Iranica.14.)(Hommages et Opera Minora.V.) -
M.Sprengling, From Kartīr to Shahpuhr I. In: American Journal of Semitic Languages and Literatures
57(1940) 330-340 [Verbesserungen]. - J.M.Unvala, The Ancient Persian Inscriptions of Darius I ...
and the Sassanian Pahlavi (Pārsīk) Inscriptions of Šāpūr I from Bīšāpūr and Hāīābād in Fārs. Bombay
(1952) 22-25. - H.S.Nyberg, A Manual of Pahlavi. Wiesbaden 1(1964) 124-125. -

E.J.Keall, Bīšāpūr. In: EncIr IV,3(1989) 287-289. - G.R.Garosi, Die Kolossal-Statue Šāpūrs I. im
Kontext der sasanidischen Plastik. Mainz 2009. - Überarb. Dissertation. Göttingen 2008.

Namen/Person:
W.B.Henning, The Great Inscription of Šāpūr I. s.o. - M.Sprengling, Kartīr, Founder of Sasanian Zo-
roastrianism. In: American Journal of Semitic Languages and Literatures 57(1940) 197-228. - id.,
From Kartīr to Shahpuhr I. s.o. - R.Ghirshman, Iran - Parther und Sassaniden. München (1962) 151.
- id., Bîchâpour. Avec la collaboration de T.Ghirshman et A.Hardy. Paris 1(1971) 10. (Musée du
Louvre, Dép. des Antiquités Orientales, série achéologique. VI. Fouilles de Châpour.). - M.Back, s.o. -
Ph.Gignoux, Glossaire des inscriptions pehlevies et parthes. London 1972. (Corpus Inscriptionum
Iranicarum. Supplementary Series.I.) - id., Noms propres sassanides en moyen-perse épigraphique.
Wien 1986. (Iranisches Personennamenbuch.II,2.) - E.J.Keall, Bīšāpūr. In: Encyclopaedia Iranica
IV,3(1989) 287-289. - E.Kettenhofen, Deportations. II. In the Parthian and Sasanian Periods. In: En-
cyclopaedia Iranica VII,3(1994) 297-308; hier 303. - K.Mosig-Walburg, Deportationen römischer
Christen in das Sasanidenreich durch Shapur I. und ihre Folgen - Eine Neubewertung. In: Klio
92(2010) 117-156; hier 148 Anm. 155. - D.Weber, Parthische Texte. In: Quellen zur Geschichte des
Partherreiches. Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren. Band 2. Göttingen (2010) 563.
- R.Schmitt, Personennamen in parthischen epigraphischen Quellen. Wien (2016) 41, Nr.
30.(Iranisches Personennamenbuch.II,5.)(Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften, phil.-hist. Kl. 881.)(Iranische Onomastik.15.)

Chronologie:
R.Altheim-Stiehl, Das früheste Datum der sasanidischen Geschichte, vermittelt durch die Zeitangabe
der mittelpersisch-parthischen Inschrift aus Bīšāpūr. In: Archäologische Mitteilungen aus Iran N.F.
11(1978) 113-116. - ead., Die Zeitangaben der mittelpersischen Dipinti in der einstigen Synagoge zu
Dura-Europos. In: Boreas 5(1982) 152-159. - W.Sundermann, Shapur's Coronation. The Evidence of
the Cologne Mani Codex Reconsidered and Compared with other Texts. In: Bulletin of the Asia
Institute n.s. 4(1990) 295-299. - L.Richter-Bernburg, Mani's Dodecads and Sasanian Chronology. In:
Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 95(1993) 71-80. - M.Alram, Ardashir's Eastern Campaign
and the Numismatic Evidence. In: Proceedings of the British Academy 133(2007) 227-242.- U.Weber,
The Inscription of Abnūn and its Dating to the Early Days of Šābuhr I. In: Words and Symbols:
Sasanian Objects and the Tabarestān Archive. Edendum curavit R.Gyselen. Bures-sur-Yvette (2016)
107-118.(Res Orientales.XXIV.) - ead., Pābag, der Vater Ardašīrs I. in der historio- graphischen
Überlieferung. In: Dīwān. Studies in the History and Culture of the Ancient Near East and the Eastern
Mediterranean. Untersuchungen zu Geschichte und Kultur des Nahen Ostens und des östlichen
Mittelmeerraumes im Altertum. Festschrift für Josef Wiesehöfer zum 65. Geburtstag. Hrsg. von
C.Binder, H.Börm, A.Luther. Duisburg (2016) 517-553.

Amt:
E.Herzfeld, Paikuli. Monument and Inscription of the Early History of the Sasanian Empire. Bd 1-2.
Berlin 1924. - J.Markwart, Np. āđīna "Freitag". In: Ungarische Jahrbücher 7(1927) 99, Nr. 24.-
H.H.Schaeder, Esra der Schreiber. Tübingen 1930. (Beiträge zur historischen Theologie.5.) - Ebenf.
Afsā, Schreiber
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abgedr. in: H.H.Schaeder, Studien zur orientalischen Religionsgeschichte. Darmstadt 1968. -
A.Christensen, L'Iran sous les Sassanides. Copenhague 21944. - Repr. Osnabrück 1971. -
H.Humbach/P.O. Skjaervø, The Sassanian Inscription of Paikuli. P. 1-3. Wiesbaden, Teheran 1978-
1983. - M.Shaki, Class system. III. In the Parthian and Sasanian Periods. In: EncIr V,6(1992) 652-658.
- A.Tafazzoli, Dabīr. I. In the pre-Islamic Period. In: EncIr VI,5(1993) 534-539. - E.Khurshudian, Die
parthischen und sasanidischen Verwaltungsinstitutionen nach den literarischen und epigraphischen
Quellen. 3. Jh. v. Chr. - 7. Jh. n. Chr. Jerewan 1998. - A.Tafazzoli, Sasanian Society: I. Warriors. II.
Scribes. III. Dehqāns. New York (2000) 18-37.(Ehsan Yarshater Distinguished Lectures in Iranian
Studies.1.)