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Ursula Weber: Prosopographie des Sāsānidenreiches im 3. Jahrhundert n. Chr.
Adur_Anahid Ādur-Anāhīd, Königin der Königinnen
© 14.11.2019 C Seite 1/4

Vorwort Abkürzungsverzeichnis Personenregister Orts- und Sachregister

Griechisches Wörterverzeichnis Karte des Sāsānidenreiches

NPi I: Introduction NPi II a: Main part a NPi II b: Main part b NPi III: Conclusion

ŠKZ I: Genealogie ŠKZ II: Hofstaat Pābags ŠKZ III: Hofstaat Ardašīrs I.

ŠKZ IV: Hofstaat Šābuhrs I. ŠKZ V: Frauen


Ādur-Anāhīd, Königin der Königinnen,
[bāmbišnān bāmbišn], Tochter Šābuhrs I.*
[ŠKZ I 1]


B:
ŠKZ: mpI 23: PWN 'twr'nh[yt MLKTAn MLKTA ZY LNE BRTE] = pad Ādur-Anāh[īd, bāmbišnān
bāmbišn ī amā duxt]; paI 18: pty 'trw'nhtyE MLKTEn MLKTE LN BRTY = pad Ādur-Anāhīd
bāmbišnān bāmbišn amā duxt; grI 39/40:
A !  A A   A !A "   A
 Übers.: mp. und pa. für Seele und Nachruhm von Ādur-Anāhīd, der Königin der Köni-
ginnen, Unserer Tochter; gr. zur Erinnerung (an) und Bewahrung (des) Namens (von) Ādur-Anāhīd,
der Königin der Königinnen, Unserer Tochter.
ŠKZ: mpI 25: W - 'twr'nhyt MLKTAn MLKTA = ud Ādur-Anāhīd bāmbišnān bāmbišn;
paI 20: 'trw'nhtyE MLKTEn MLKTE = Ādur-Anāhīd bāmbišnān bāmbišn;
grI 47:   A  
Übers.: mp. und pa. und Ādur-Anāhīd, der Königin der Königinnen; gr. und Ādur-Anāhīd, (die) Köni-
gin der Königinnen.

P:
Als eine der wichtigsten Frauengestalten des 3. Jahrhunderts n.Chr. darf Ādur-
Anāhīd1 gelten. In seinem Rechenschaftsbericht an der Kaʻba-i Zardušt stellt
→Šābuhr I. Ādur-Anāhīd nicht nur als "Königin der Königinnen" (bāmbišnān bām-
bišn)2, sondern auch als seine Tochter vor. Mit dem Titel "Königin der Königinnen"
tritt Ādur-Anāhīd neben Šābuhr I. zwar als gleichrangig, doch in ihrer Funktion nicht
als ebenbürtig auf. Ausgezeichnet durch diesen Titel, stieg sie damit aber zur ersten
Dame im Reich auf. Vor Ādur-Anāhīd war nur →Dēnag, Königin der Königinnen,
Tochter Pābags [ŠKZ III 7] und Schwester Ardašīrs I. diese Ehre zuteil geworden.
Es darf wohl als sicher gelten, dass Šābuhr I. seiner Tochter den Namen Ādur-
Anāhīd in Anlehnung an den Feuertempel der Göttin Anāhīd in Iṣṭaḫr3 gegeben hat,
===
* 2008. - Überarb. 2019.
1 Zur Person: Ph.Gignoux, Ādur-Anāhīd. In: EncIr I,5(1983) 472. - Last Updated: July 22, 2011. - Zum
Namen: Ph.Gignoux, Glossaire des inscriptions pehlevies et parthes. London (1972) 17; 47.(Corpus
Inscriptionum Iranicarum. Supplementary Series.I.) - M.Back, SSI (1978) 193, Nr. 56a Anm.**. -
R.Schmitt, Rez. zu Pad nām i yazdān par Ph.Gignoux, R.Curiel, R.Gyselen et Cl.Herrenschmidt. Paris
1979. (Travaux de l'Institut d'Études Iraniennes de l'Université de la Sorbonne Nouvelle.9.). In: StIr
10(1981) 158. - Ph. Gignoux, Noms propres sassanides en moyen-perse épigraphique (1986) 29, Nr.
25. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 107 Anm. 176. - R.Schmitt, Personen- namen in parthischen
epigraphischen Quellen. Wien (2016) 61, Nr. 85.(Iranisches Personenna- menbuch.II,5.)
2 E.Benveniste, Titres et noms propres en iranien ancien (1966) 27f. - W.Sundermann, Bānbišn. In:
EncIr III,7(1989) 678-679. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 107f.
3 M.-L.Chaumont, Le culte d'Anāhitā à Staxr et les premiers Sassanides (1958) 162. - ead., Le culte
de la déesse Anāhitā (Anahit) dans la religion des monarques d'Iran et d'Arménie au Ier siècle de notre
Ādur-Anāhīd, Königin der Königinnen
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um seine Verbundenheit mit diesem Heiligtum zum Ausdruck zu bringen, an dem
schon sein Großvater, König →Pābag [ŠKZ I 6], als Priester tätig war.
Ādur-Anāhīd nimmt als Frau auch unter den Nachkommen Šābuhrs I. eine
Sonderstellung ein. Aufschlussreich ist die zweifache Aufzählung der Nachkommen
in der Inschrift. Am Anfang stehen Šābuhr I., König der Könige, und seine Tochter
Ādur-Anāhīd, Königin der Königinnen, als die Repräsentanten des sāsānidischen
Reiches, gefolgt von drei Söhnen4 des Großkönigs in streng protokollarischer
Rangfolge: an erster Stelle Kronprinz Ohrmezd-Ardašīr [ŠKZ I 2] (der spätere
Großkönig →Hormezd I.5), Großkönig der Armenier, danach →Šābuhr, König von
Mēšān [ŠKZ I 3] und zuletzt →Narseh 6, König von Hind(estān), Sagestān und Tūrān
bis ans Meeresufer [ŠKZ I 4]. Hervorzuheben ist, dass Šābuhr I. nur für sich, seine
Tochter Ādur-Anāhīd und drei seiner Söhne einen Feuertempel für ihre eigenen
Seelen und ihren Nachruhm stiftete. Alle anderen Familienmitglieder und
Würdenträger im Hofstaat der drei ersten Könige des Sāsānidenreiches bedachte
Šābuhr I. nur mit einem täglichen Opfer.
Unter den 16 Frauen, deren Namen die Šābuhr-Inschrift überliefert, gibt es neben
Ādur-Anāhīd noch eine zweite Frau, die einen vergleichsweise anspruchsvollen Titel
trägt: →Xwar(r)ānzēm [ŠKZ I 9], die Königin des Reiches (šahr bāmbišn). Wegen der
scheinbar gleichen Bedeutung beider Titel ist zu fragen, wer höher einzustufen ist,
Xwar(r)ānzēm, die šahr bāmbišn, oder Ādur-Anāhīd, die bāmbišnān bāmbišn, die
Tochter Šābuhrs I. Über diese Frage besteht in der Wissenschaft keine Einigkeit7.
Um die Stellung Ādur-Anāhīds besser beurteilen zu können, ist es daher uner-
lässlich, das Ordnungsprinzip der Genealogie zu überprüfen. Danach ergibt sich bei
näherer Betrachtung, dass sich dieser Teil der Inschrift in mehrere Abschnitte
aufteilen lässt. Der erste Abschnitt ist, wie oben schon beschrieben, Šābuhr I., Ādur-
Anāhīd und den drei Söhnen des Großkönigs vorbehalten. Dann erfolgt gleichsam
eine Zäsur und ein neuer Abschnitt beginnt mit den Namen der Ahnen, mit dem
Dynastiegründer →Sāsān [ŠKZ I 5], und den Königen →Pābag [ŠKZ I 6], →Šābuhr
[ŠKZ I 7] und →Ardašīr I. [ŠKZ I 8] und Xwar(r)ānzēm, der Königin des Reiches. Mit
Ādur-Anāhīd, die der Xwar(r)ānzēm überraschenderweise nachgeordnet ist, setzt
sich wohl die Reihe der lebenden Familienmitglieder in einem dritten Abschnitt fort,
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ère (1965) 172. - ead., Anāhīd. III. The Cult and its Diffusion. In: EncIr I,9(1989) 1006-1009; s. insbes.
1008. - A.D.H.Bivar/M.Boyce, Eṣṭakr I-II. In: EncIr VIII,6(1998) 643-646.
4 Bei dieser Aufzählung fehlt Šābuhrs I. Sohn, Wahrām, König von Gēlān, der spätere →Wahrām I.
(273-76). - U.Weber, Wahrām I. In: Festschrift für E.Kettenhofen (2008) 171-221. - s. die überarb.
Internetversion von 2019.
5 U.Weber, Hormezd I., König der Könige von Ērān und Anērān. In: IrAnt 42(2007) 387-418. - s. die
überarb. Internetversion von 2019.
6 U.Weber, Narseh, König der Könige von Ērān und Anērān. In: IrAnt 47(2012) 153-302. - s. die über-
arb. Internetversion von 2019.
7 M.Sprengling erkennt in der Person der Xwar(r)ānzēm eine der Frauen Šābuhrs I., ja sogar die
Mutter des Kronprinzen Ohrmezd-Ardašīr; Xwar(r)ānzēms Vorrangstellung vor Ādur-Anāhīd sei ver-
mutlich durch ihr Alter begründet: Shahpuhr I, the Great on the Kaabah of Zoroaster (KZ) (1940) 392.
- W.B.Henning hält Xwar(r)ānzēm ebenfalls für die Mutter des Kronprinzen, ja sogar für die
verstorbene Vorgängerin der Ādur-Anāhīd: Notes on the Great Inscription of Šāpūr I (1954) 44. -
A.Maricq zählt Xwar(r)ānzēm neben den Königinnen Dēnag (ŠKZ I 10) und →Staxryād (ŠKZ I 20) zu
den Ehefrauen Šābuhrs I.: Res Gestae Divi Saporis (1958) 333. - M.-L.Chaumont ist der Meinung,
dass Šābuhr I. den Titel einer 'Königin des Reiches' einzig und allein für Xwar(r)ānzēm geschaffen
habe als der Mutter des Kronprinzen und als "femme secondaire": A propos de quelques personnages
féminins figurant dans l'inscription trilingue de Šāhpuhr Ier (1963) 196f. - Ph.Huyse möchte in
Xwar(r)ānzēm die Frau Šābuhrs I. sehen, gibt aber zu Bedenken, dass sie nach den verstorbenen
ersten Königen des Sāsānidenreiches und noch vor den Kindern Šābuhrs I. ihren Platz hat. Er hält es
aus diesem Grunde auch nicht für ausgeschlossen, dass Xwar(r)ānzēm eine der Frauen Ardašīrs I.
sein könnte: ŠKZ 2(1999) 116.
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gefolgt von der Königin →Dēnag [ŠKZ I 10] und den Nachkommen Šābuhrs I. und
endet mit den Ehefrauen König Narsehs. Hervorzuheben ist, dass bei der zweiten
Aufzählung die Nachkommen Šābuhrs I. nicht nach ihrem protokollarischen Rang,
sondern eher ihrem Alter8 entsprechend aufgeführt9 sind.
Šābuhr I. verlieh seiner Tochter den ranghöchsten Titel einer 'Königin der Königin-
nen', den eine Frau im Sāsānidenreich erlangen konnte; dass dieser Titel höher an-
zusehen ist als der einer Königin des Reiches, liegt sowohl in der Angleichung an
den Titel des Großkönigs als auch in Ādur-Anāhīds Stellung direkt hinter Šābuhr I.
Von daher ist sie als die ranghöchste Frau im Reich anzusehen, für die der Groß-
könig sogar einen Feuertempel stiftete.
Xwar(r)ānzēm dagegen, die Königin des Reiches, steht in der Genealogie aber erst
auf Platz neun. Mit Recht macht Ph.Huyse auf Xwar(r)ānzēms Eingliederung in die
Reihe der verstorbenen Herrscher aufmerksam und folgert daraus, dass ihr
protokollarischer Rang sie direkt hinter Ardašīr I. und vor Ādur-Anāhīd und den
Nachkommen Šābuhrs I.10 einordnet. Es darf auch nicht übersehen werden, dass
Xwar(r)ānzēm zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Inschrift bereits verstorben sein
könnte11. Zu diesem Zeitpunkt (262 n.Chr.) lag Ardašīrs I. Tod mehr als zwanzig
Jahre zurück.
Über die Möglichkeit einer ehelichen Verbindung Šābuhrs I. mit seiner Tochter
Ādur-Anāhīd, der Königin der Königinnen, herrscht in der wissenschaftlichen
Diskussion keine Übereinstimmung12. Grundlage für diese Annahme war wohl Ādur-
Anāhīds Titel, ihre Stellung neben dem Großkönig und die im Zarathustrismus aus
religiösen Gründen befürwortete xwēdōdah-Ehe unter Blutsverwandten13. Für die
These, dass der Kronprinz Ohrmezd-Ardašīr aus einer solchen Ehe Šābuhrs I. mit
seiner Tochter stammen könnte, lassen sich wegen der unzureichenden Quellenlage
keine Hinweise finden14. Dagegen spricht auch, dass die drei ersten Könige von
Frauen geboren wurden, die über keine herausragende Stellung verfügten. Sowohl
→Dēnag [ŠKZ III 5], die Mutter König Pābags, als auch →Rōdag [ŠKZ III 6], die
Mutter Ardašīrs I. besitzen keinen Titel, dagegen führt →*Murrōd [ŠKZ I 16], die
Mutter Šābuhrs I. nur den Titel bānūg (Herrin). Demzufolge war der ranghöchste Titel
einer Königin der Königinnen, den Ādur-Anāhīd und Dēnag [ŠKZ III 7], die Schwester
Ardašīrs I., innehatten, nicht unbedingt verbunden mit dem Status einer Ehefrau er-
sten Ranges. Ausschlaggebend für ihre Stellung in der Genealogie und im Hofstaat
Ardašīrs I. war eher der soziale Rang und nicht der Familienstatus15.
===
8 W.B.Henning, Notes on the Great Inscription of Šāpūr I (1954) 40-54; hier 44 Anm. 6. - M.-
L.Chaumont, Les grands rois sassanides d'Arménie. In: IrAnt 8(1968) 81-93; hier 82.
9 Während Wahrām, König von Gēlān, in der ersten Aufzählung der Nachkommen Šābuhrs I. fehlt,
führt er jedoch als ältester Sohn des Großkönigs die zweite Reihe der Nachkommen des Großkönigs
nach dem Lebensalter an. - s. W.B.Henning, ibid. 44.
10 Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 116.
11 M.Sprengling, Third Century Iran (1953) 28.
12 Für eine xwēdōdah - Ehe sprachen sich folgende Gelehrte aus: A.Christensen, L'Iran (21944) 226.
- D.Harnack, Parthische Titel, vornehmlich in den Inschriften aus Hatra (1970) 506. - O.Szemerényi,
Studies in the Kinship Terminology of the Indo-European Languages (1977) 165 und Anm. 615. -
K.Mosig-Walburg, Die frühen sasanidischen Könige als Vertreter und Förderer der zarathustrischen
Religion (1982) 57. - Ph.Gignoux, ibid. (1986) 29, Nr. 25.
13 M.Macuch, Rechtskasuistik und Gerichtspraxis zu Beginn des siebenten Jahrhunderts in Iran (1993)
320; 626. - s. MHD 44,9-16 und 104,9-11.
14 Gegen eine solch vorschnelle Annahme wandten sich: A.Maricq, Res Gestae Divi Saporis (1958)
334f. - E.Benveniste, Titres et noms propres en iranien ancien (1966) 27f. - J.Harmatta, Sino-Iranica
(1971) 128 und Anm. 9. - Ph.Gignoux, Ādur-Anāhīd. In: EncIr I,5(1983) 472. - J.Wiesehöfer, Das
antike Persien (42005) 233. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 107.
15 A.Maricq, ibid. (1965) 75. - J.Harmatta, ibid. (1971) 128: "This explains the characteristic system of
ranks of the Sassanian royal family and the Persian aristocracy, in which the highest female rank, viz.
Ādur-Anāhīd, Königin der Königinnen
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L:
Quellen:
ŠKZ: M.Back, Die sassanidischen Staatsinschriften [SSI]. Leiden, Téhéran 1978. (Acta Iranica.18.) -
Ph.Huyse, Die dreisprachige Inschrift Šābuhrs I. an der Kaʻba-i Zardušt (ŠKZ). Bd 1-2. London
1999.(Corpus Inscriptionum Iranicarum.P.III, 1,1, 1-2.)

Name/Titel:
M.-L.Chaumont, Le culte d'Anāhitā à Staxr et les premiers Sassanides. In: Revue de l'Histoire des
Religions 153(1958) 154-175; hier 162. - ead., Le culte de la déesse Anāhitā (Anahit) dans la religion
des monarques d'Iran et d'Arménie au Ier siècle de notre ère. In: Journal Asiatique 253(1965) 167-181;
172. - E.Benveniste, Titres et noms propres en iranien ancien. Paris (1966) 27f. (Travaux de l'Institut
d'Etudes Iraniennes de l'Université de Paris.1.) - Ph.Gignoux, Glossaire des inscriptions pehlevies et
parthes. London (1972) 17; 47.(Corpus Inscriptionum Iranicarum. Supplementary Series. I.) - M.Back,
SSI (1978) 193, Nr. 56a Anm.**. - R.Schmitt, Rez. zu Pad nām i yazdān par Ph.Gignoux, R.Curiel,
R.Gyselen et Cl.Herrenschmidt. Paris 1979. (Travaux de l'Institut d'Études Iraniennes de l'Université
de la Sorbonne Nouvelle.9.). In: Studia Iranica 10(1981) 154-159; hier 158. - W.Sundermann,
Bānbišn. In: Encyclopaedia Iranica III,7(1989) 678-679. - Ph.Gignoux, Noms propres sassanides en
moyen-perse épigraphique. Wien (1986) 29, Nr. 25. (Iranisches Personen- namenbuch.II,2.) -
A.D.H.Bivar/M.Boyce, Eṣṭakr I-I. In: Encyclopaedia Iranica VIII,6(1998) 643-646. - Ph.Huyse, ŠKZ
2(1999) 107 Anm. 176. - R.Schmitt, Personennamen in parthischen epigraphischen Quellen. Wien
(2016) 61, Nr. 85.(Iranisches Personennamenbuch. II,5.) (Sit- zungsberichte der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Kl.881.)(Iranische Onomastik.15.) -

Person:
A.Christensen, L'Iran sous les Sassanides. København 21944. - Repr. Osnabrück 1971. -
M.Sprengling, Shahpuhr I, the Great on the Kaabah of Zoroaster (KZ). In: American Journal of Se-
mitic Languages and Literatures 57(1940) 341-429; insbes. 392. - id., Third Century Iran. Sapor and
Kartir. Chicago (1953) 28. - W.B.Henning, Notes on the Great Inscription of Šāpūr I. In: Prof. Jackson
Memorial Volume. Bombay (1954) 40-54; hier 44. - Ebenf. abgedr. in: Selected Papers. Leiden
2(1977) 415-429; 419.(Acta Iranica.15.) - A.Maricq, Res Gestae Divi Saporis. In: Syria 35(1958) 295-
360; hier 333; 334f. - Ebenf. abgedr. in: Classica et Orientalia. Paris (1965) 37-101; hier 75. (Institut
Français d'Archéologie de Beyrouth. Publication hors série.11.) - M.-L.Chaumont, A propos de quel-
ques personnages féminins figurant dans l'inscription trilingue de Šāhpuhr Ier à la "Kaʻba de
Zoroastre". In: Journal of Near Eastern Studies 22(1963) 194-199; 196f. - ead., Les grands rois sas-
sanides d'Arménie (IIIe siècle ap. J.-C.). In: Iranica Antiqua 8(1968) 81-93; hier 82. - D.Harnack,
Parthische Titel, vornehmlich in den Inschriften aus Hatra. Ein Beitrag zur Kenntnis des parthischen
Staates. In: F.Altheim/R.Stiehl, Geschichte Mittelasiens. Berlin (1970) 506. - J.Harmatta, Sino-Iranica.
In: Acta Antiqua Academiae Scientiarum Hungaricae 19(1971) 113-147; hier 128. - O.Szemerényi,
Studies in the Kinship Terminology of the Indo-European Languages, with special References to
Indian, Iranian, Greek and Latin. In: Acta Iranica. Leiden, Téhéran 16(1977) 1-240; 165 und Anm. 615.
- K.Mosig-Walburg, Die frühen sasanidischen Könige als Vertreter und Förderer der zarathustrischen
Religion. Eine Untersuchung der zeitgenössischen Quellen. Frankfurt a.M., Bern (1982) 57.
(Europäische Hochschulschriften, R. III, 166.) - Ph.Gignoux, Ādur-Anāhīd. In: Encyclopaedia Iranica
I,5(1985) 472. - id., Noms propres sassanides en moyen-perse épigraphique. Wien (1986) 29, Nr.
25.(Iranisches Personennamenbuch.II,2.) - M.Macuch, Rechtskasuistik und Gerichtspraxis zu Beginn
des siebenten Jahrhunderts in Iran. Die Rechtssammlung des Farroḫmard i Wahrāmān. Wiesbaden
(1994) 320; 626 (MHD 44,9-16 und 104,9-11). - J.Wiesehöfer, Das antike Persien. Von 550 v.Chr. bis
650 n.Chr. München, Zürich 42005. - Ph.Huyse, ŠKZ 2(1999) 116. (Corpus Inscriptionum
Iranicarum.P. III,1,1,1-2.). - U.Weber, Hormzed I., König der Könige von Ērān und Anērān. In: Iranica
Antiqua 42(2007) 387-418. - ead., Wahrām I., König der Könige von Ērān und Anērān (273-276
n.Chr.). In: Festschrift für Erich Kettenhofen. Hrsg. von O.Tabibzadeh und T.Daryaee. Teheran (2008)
171-221. (Iranistik. Deutschsprachige Zeitschrift für iranistische Studien.5,1-2 [2006-2007]). - ead.,
Narseh, König der Könige von Ērān und Anērān. In: Iranica Antiqua 47(2012) 153-302. - s. hier die in
2019 überarb. Versionen dieser drei Artikel .
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the title of the 'Queen of Queens', was not held by the wife of the 'King of Kings' but by his daughter or
eventually by his sister". s. anschließend Anm. 9.